42, 300 ... warum nicht gleich 1.000?

 

Eigentlich ist es ja eine schöne Nachricht, die mein geschätzter CSU-Wettbewerber da verkünden durfte: 42 Studienplätze kommen nach Waldkraiburg, in den kommenden Jahren sollen daraus 300 werden, ergänzt der Waldkraiburger Bürgermeister-Kandidat der CSU, der ebenso wundersam davon früher erfahren hat als Amtsinhaber oder zuständige Gremien der Stadt.

Hand aufs Herz: das ist schon ein ziemlich durchsichtiges Wahlkampfmanöver, oder? Ob sich das auszahlt, wird man sehen, denn ich glaube, dass der Bürger solche Spiegelfechtereien zunehmend satt hat. Es stellt sich zudem die Frage, ob sich die Staatsregierung jetzt wieder sechs Jahre schlafen legt, wenn es um den Landkreis Mühldorf geht.

Faszinierend auch, dass der Herold der Staatsregierung sich so zitieren lässt: "Ich gehe davon aus, dass das im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Zentrums für biobasierte Rohstoffe in Waldkraiburg passieren wird."

Ernsthaft? Ratespielchen? In einer Pressemitteilung? Na, wenn man damit durchkommt ...

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